Newsletter 13 April 2010 Reise des Präsidenten in die USA
Liebe Mitglieder und Freunde,
wieder daheim !!!
Und das schon seit ein paar Tagen, doch zum Schreiben des Newsletters komme ich erst jetzt, denn ein Berg von Arbeit wartete, und auch die Photos mussten zunächst gesichtet werden.
Die Reise in die USA war ein voller Erfolg, viel haben wir gesehen und erlebt. Gestartet wurde im Big Apple, in New York City, und von dort ging es mit dem Mietwagen weiter in Richtung Süden, immer am Atlantischen Ozean entlang über Kitty Hawk, die Küste, an der die Gebrüder Wright das erste mal einen Motorflug wagten, das berühmte Charleston der Südstaaten, Daytona Beach, wo man sogar mit dem Wagen an den Strand fahren kann nach Cape Canaveral, dem Raumfahrtbahnhof der USA. Dort ganz in der Nähe besuchten wir in Indian Harbour Beach die Tante von Petra. Mit deren Ehemann kam ich u.a. auch ins Gespräch über Graf Luckner, worüber dieser so begeistert war, dass er prompt einen Aufnahmeantrag stellte. Und so konnten wir Phillip Thomas als neues Mitglied begrüßen.
Weiter ging es den südlichen Teil von Florida. Dort gibt es auf Key West neben dem Southernmost Point of the Continental USA auch noch das Little White House zu sehen, welches viele Präsidenten der USA als zeitweiligen Amtssitz nutzten, allen voran Harry S. Truman.
Inmitten von Florida leben außer Alligatoren liebe Menschen und darunter eines unserer Mitglieder, Frau Irmgard Bahr, die 1945 in Halle bei den Timberwölfen als Übersetzerin arbeitete. Bei Frau Bahr und Ehemann verlebten wir eine schöne Zeit, danke auch für das gute Essen beim Mexikaner!
Es ging weiter zum Mississippi nach New Orleans und Baton Rouge – auch dort gibt es ein Weißes Haus – und dann wieder gen Norden. Eine Reifenpanne wurde in Canada gemeistert, dann besuchten wir die Niagarafälle und hiernach in Beacon ein weiteres Mitglied unserer Gesellschaft, John Fasulo nebst Familie. Wir blieben über Nacht, viel zu kurz und überwältigt vom warmherzigen Empfang. Der Großvater von John wanderte einst aus Deutschland aus und traf am 3. Februar 1930 den Grafen anlässlich eines seiner Vorträge in der Old Beacon High School und ließ sich ein Autogramm auf einem Bild der „Seeadler“ geben. Übrigens, Blaine Pardoe, Autor des Buches „The Cruise of the Sea Eagle“ hielt am gleichen Tag im Jahre 2006 ebenfalls an gleicher Stelle einen Vortrag über Graf Luckner und seine Recherchen. Nun war es mir vergönnt, die Schule zu besuchen und auf der Bühne zu stehen, die einst Luckner diente.
Daß John Fasulo auch noch die amerikanische Folklegende Pete Seeger persönlich kannte und ein Treffen organisierte, setzte dem Besuch die Krone auf.
Vielen Dank an alle, die uns aufgenommen oder geholfen haben, der herzliche Kontakt zu netten Menschen zeigte, wir als Luckner Gesellschaft sind auf dem richtigen Weg und haben das richtige Ziel – die Völkerverständigung!
Nach ungefähr 9.400 km sahen wir zum Abschied nochmals die Skyline von Manhattan und kamen dann gern wieder nach Haus, aber werden sicher wieder in die Welt hinausfahren, um noch andere Mitglieder zu besuchen.